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Sehenswürdigkeiten in Kempten |
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Sehenswürdigkeiten in Kempten
In der malerischen Stadt Kempten im Allgäu befindet sich die Residenz Kempten. Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Benediktinerkloster, das um 750 erbaut wurde.
Kaiser Heinrich IV. verlieh dem Kloster die Reichsunmittelbarkeit, so dass es direkt dem Kaiser unterstand. Nachdem es sich in den folgenden Jahrzehnten prächtig entwickelte, ernannte es Kaiser Karl IV zum Fürststift. Leider wurde es im Jahr 1632 von den Schweden niedergebrannt, so dass es 1651 als Klosteranlage im barocken Stil wieder neu errichtet werden musste. Sie wurde als erste große Klosteranlage nach dem dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut. Die wichtigsten Gebäudeteile wurden bis 1670 erstellt, die Türme dauerten noch bis 1673.
Unter Anselm Reichlin von Meldegg, Abt im Kloster von 1728 bis 1747 erfolgt die fürstliche Ausstattung der Wohnräume. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1803 aufgelöst. Dabei wurden die Bilder nach München verlegt, die Bibliothek nach Augusburg und Metten.
Die prunkvoll ausgestalteten Räume wie das Vorzimmer, das Audienzzimmer, sowie das Schlafzimmer und der Thronsaal können heute bei Führungen besichtigt werden.
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Zahlen & Fakten:
Stadtname:
Kempten (Allgäu)
Bundesland:
Bayern
Regierungsbezirk:
Schwaben
Höhe:
674 m ü. NN
Fläche:
63,29 km²
Einwohner:
62.007
Autokennzeichen:
KE
Vorwahl:
0831
Gemeinde-
schlüssel:
09 7 63 000
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